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RSSPrint

Kennzeichen für Dritte Orte:

  • Dritte Orte sind Kirche, aber anders. Sie sind agil, fluide und gut vernetzt. Sie versprühen Spiritualität und ziehen an - Menschen aus Nachbarschaft, Kiez, Dorf, mit denen sie sich verbinden und gemeinsam weiter wachsen. Die Liebe zur Sache ist ihre Basis, unabhängige Motivation ihr Motor und eine klare Vision ihr Ziel.

  • Mit Dritten Orten werden Angebote bezeichnet, die die kirchliche Arbeit an ersten Orten (Kirchengemeinde als parochialer Verbund) und zweiten Orten (Einrichtungen, Werke, funktionale Dienste) ergänzen.

  • Dritte Orte reagieren auf konkrete Bedürfnisse von Menschen, die sich religiös orientieren wollen oder religiös sind.

  • Dritte Orte sind risiko- und experimentierfreudig.

  • Dritte Orte sind konkret lokalisierbar, auch digital.

  • Dritte Orte etablieren eine eigene Struktur des Bestehens. Sie erschließen sich von Anfang an eigene Finanzquellen.

  • Dritte Orte sind verbindlich kooperativ.

  • Dritte Orte entsprechen den Werten der Grundordnung der EKBO.

 

Dritte Orte können in zwei Kategorien gefördert werden:
  1. Die Entwicklung einer Idee, die Ziele, Träger und einen Umsetzungsplan erkennen lässt, wird mit einmalig bis zu 5.000 Euro gefördert.

  2. Ein Dritter Ort selbst wird mit einmalig bis zu 8.000 Euro, maximal bis zu 100.000 Euro gefördert. Eine zweite Antragstellung bis zu nochmals 100.000 Euro ist nach Auswertung der Erfolgsparameter und des Erfolgs des Ortes möglich. Voraussetzung für eine zweite Förderung ist eine Evaluation (aus der Perspektive externer Begleiter:innen, Bericht) und einem inhaltlichen Konzept für die Weiterfinanzierung des Projekts. Eine zweite Antragstellung kann frühestens ein Jahr nach der Bewilligung der ersten Antrags gestellt werden.

    ⇒ Personal wird gefördert, wenn ausschließlich projektbezogene Arbeit geleistet wird.

 

 

Letzte Änderung am: 28.06.2022