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Verfahren zur Ermöglichung und Förderung Dritter Orte:

In einem zweimal jährlichen Antragsverfahren (Bewerbungsschluss jeweils 1. April und 1. September) bewerben sich Trägerkreise um die Förderung ihres (entstehenden oder bereits bestehenden) Dritten Ortes. Zum Antrag gehören:

  • eine Beschreibung/ein Steckbrief des Dritten Ortes, aus der Inhalt, Struktur, Organisation, Kontextgebundenheit, Perspektive vor allem aber die Innovationskraft der zugrundeliegenden Idee hervorgehen und in der die Zielgruppe klar benannt wird.
  • ein klares Ziel, das mit der Arbeit am Dritten Ort verfolgt wird.
  • die Beschreibung der beantragten Förderung.
  • Kriterien für die Feststellung der Wirksamkeit (Anziehungskraft, Erfolg und Nachhaltigkeit).
  • eine Stellungnahme des Kreiskirchenrates, in dessen Gebiet der Dritte Ort liegt. (In der Stellungnahme soll der bestehende Kontakt, die Abstimmung oder Vernetzung zwischen dem Dritten Ort und den kirchlichen Ebenen deutlich werden.

 

Dritte Orte, die für eine Förderung in Frage kommen, werden zu einer Präsentation (Pitch) eingeladen, bei der sie ihr Innovationspotential vorstellen dürfen. Im Fokus der Entscheidungsfindung steht nicht der bereits erreichte Organisationsgrad des Dritten Ortes, sondern wie innovativ eine Projektidee ist und inwieweit der Dritte Ort auf neue Art und Weise kirchlich/gemeindlich/diakonisch/sozial-missonarisch/gemeinwesenorientiert arbeitet.

Über die Anträge entscheidet auf der Grundlage der beschriebenen Kriterien ein Ausschuss, der zur Hälfte besetzt ist mit Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen besonderen Unternehmergeist erwarten lassen und vor allem eine Außenperspektive mitbringen. Weiter besteht der Ausschuss aus Pröpstin, Generalsuperintendent*in, Superintendent*in Stadt, Superintendent*in Land, Kreissynodale*r, Mitglied des Ständigen Haushaltsausschusses der Landessynode, Beauftragte*r für Mission.

Die Beschlüsse des Ausschusses werden dem Ständigen Haushaltsausschuss der Landessynode zur Kenntnis gegeben. Förderungen über 25.000 Euro im Jahr oder 100.000 Euro insgesamt bedürfen seiner Zustimmung. Im Falle einer Ablehnung sind erneute Anträge eines Dritten Ortes zulässig.

Am Ende der Förderung eines Dritten Ortes (max. 5-7 Jahre) wird durch eine Evaluation Wirksamkeit, Erfolg und Nachhaltigkeit geprüft.

Letzte Änderung am: 27.07.2020