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RSSPrint

Aktuelles

Die erste Antragsrunde (Stichtag 1. Juni 2020) ist abgeschlossen. Fünf Kandidat*innen werden zur Präsentation Ende August eingeladen.

Zum 1. September 2020 laden wir herzlich zu einer neuen Bewerbungsrunde für die Dritten Orte ein!

⇒ Verfahren zur Förderung

⇒ Kriterien zur Förderung Ihres Vorhabens

⇒ Anregungen zum Steckbrief

 

Anregungen zur Antragstellung

Lassen Sie sich bei der Erstellung Ihres steckbriefartigen Antrages von folgenden Fragen leiten:

Wer sind Sie? Was ist Ihre Idee oder Vision? Wie sieht Ihr Konzept aus? Welche Meilensteine haben Sie geplant oder auch schon erreicht? Worin besteht das innovative Potenzial des Projektes? (max. 1 Seite)

Wer sind die Ansprechpartner*innen, wer gehört zum umsetzenden Team mit welchen Kompetenzen und Verantwortlichkeiten? Wie sieht Ihre organisatorische Trägerstruktur aus? (max. 1 Seite)

Wer ist Ihre Zielgruppe? Mit wem wollen sie bei der Verwirklichung Ihrer Idee zusammenarbeiten? Inwieweit schafft Ihr Vorhaben Verbindungen zu Zielgruppen in der Gesellschaft und Nachbarschaft? Wie sieht Ihre Zukunftsperspektive nach Ablauf der Förderung aus und wer sind die Unterstützer*innen und Partner*innen bereits während der Förderung? (max. 1 Seite)

Welche Art der Förderung benötigen Sie? Und wofür genau? Wie sieht Ihr Budget-Plan, wie Ihr Zeitplan aus? (max. 1 Seite)

 

 

Was sind Dritte Orte?

Erste Orte sind die Kirchengemeinde am Ort, die Gemeinde, in der man wohnt, ein paar Kilometer weiter die Nachbarkirchengemeinde. Diese Art von Gemeinde bestimmte bisher unsere kirchliche Organisationsstruktur und -kultur.

In zweiter Linie geschieht Gemeinde in funktionalen Zusammenhängen, in Einrichtungen, Werken, offenen Bildungsprozessen, medialen Zusammenhängen.

Dritte Orte von Gemeinde sind anders, sie liegen quer zu diesen Formen von Gemeinde: Menschen, die sich an einem Ort, zu einer bestimmten Zeit zusammenschließen und geistlich neu aufbrechen. Solche nicht selten institutionskritischen Orte sind Gemeinde als geistliche Bewegung, die nicht aufhört in Bewegung zu sein. Sie sind Innovationsräume kirchlichen Lebens und realisieren probehalber Antworten auf Herausforderungen bei der Erfüllung des kirchlichen Auftrags. Sie entwickeln innovative Konzepte, sind dabei immer bezogen auf einen ganz bestimmten Kontext und kooperieren mit ihrem Umfeld. Sie haben eine konkrete Zielgruppe im Blick. Sie sind durch ihre Anziehung, Ausstrahlung und Präsenz der Botschaft des Evangeliums eine notwendige Ergänzung zu ersten und zweiten Orten und mit diesen vernetzt.

Erste, zweite und dritte Orte sind Orte des anregenden, kommunikativen und sich austauschenden Mit- und Nebeneinanders. Sie sind Orte der wechselseitigen Ergänzung und der Komplementarität. Erste, zweite und dritte Orte leben in gegenseitiger Wertschätzung.

 

 

Icon recommendedKontakt

Arlett Rumpff

Tel. 030-3191-421
a.rumpff(at)ekbo.de

Amt für kirchliche Dienste
in der EKBO
Goethestr. 26-30
10625 Berlin